Aus­zeich­nun­gen für drei inter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de

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Sie enga­gie­ren sich sozi­al und erbrin­gen her­aus­ra­gen­de fach­li­che Leis­tun­gen: Am Diens­tag, 12. Dezem­ber 2017, sind drei inter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver im Leib­niz­haus mit Prei­sen aus­ge­zeich­net wor­den.

Die Ehrun­gen der Preis­trä­ger wur­de durch die Vize­prä­si­den­tin der Leib­niz Unvier­si­tät Han­no­ver Prof. Moni­ka Ses­ter vor­ge­nom­men. Die Ver­lei­hung des mit 1.000 Euro dotier­ten Preis des Deut­schen Aka­de­mi­schen Aus­tausch­diens­tes an Moham­mad Rah­ma­tul­lah Tan­ha hat die Ver­tre­te­rin des DAAD, Frau Susan­ne Otte durch­ge­führt.

Moham­mad Rah­ma­tul­lah Tan­ha stammt aus Kabul (Afgha­ni­stan) und hat am Insti­tut für Radio­öko­lo­gie und Strah­len­schutz bei Prof. Dr. Georg Stein­hau­ser pro­mo­viert, der ihn für den Preis vor­ge­schla­gen hat. Moham­mad Rah­ma­tul­lah Tan­ha hat Phy­sik in Kabul, Sie­gen und Zeu­then stu­diert. Im Anschluss war er drei Jah­re lang für die Afghan Ato­mic Ener­gy High Com­mis­si­on als Direk­tor des Fach­be­reichs Nuclear Tech­no­lo­gy App­li­ca­ti­on, tätig. Seit April 2014 ist Herr Moham­mad Tan­ha als Dok­to­rand am Insti­tut für Radio­öko­lo­gie und Strah­len­schutz beschäf­tigt und hat sei­ne Arbeit Ende des Jah­res 2017 abge­schlos­sen. Seit vie­len Jah­ren setzt er sich für Bil­dung, Welt­of­fen­heit, Tole­ranz und Reli­gi­ons­frei­heit in sei­nem Hei­mat­land Afgha­ni­stan ein.

Weiz­he Cui aus Chi­na hat den mit 500 Euro dotier­ten För­der­preis der Vic­tor-Riz­kal­lah-Stif­tung erhal­ten. Er ist Pro­mo­ti­ons­stu­dent an der Fakul­tät für Maschi­nen­bau und wur­de von Prof. Dr.-Ing. Ste­fan Kabelac vor­ge­schla­gen. Weiz­he Cui ist im Ver­ein der Chi­ne­si­schen Wis­sen­schaft­ler und Stu­den­ten in Han­no­ver e.V. ehren­amt­lich enga­giert. Dort ist er Ansprech­part­ner für rat­su­chen­de chi­ne­si­sche Stu­die­ren­de. Sein Fach­wis­sen einer­seits, aber auch sei­ne Erfah­run­gen, die er an der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver seit dem Som­mer­se­mes­ter 2014 sam­meln konn­te, gibt er dort moti­viert und ver­ant­wort­lich an Ein­stei­ger wei­ter und trägt somit zur Inte­gra­ti­on in vie­len Berei­chen posi­tiv bei.

Sisi Zhang ist mit dem Preis der Chris­ti­an-Kuh­le­mann-Stif­tung aus­ge­zeich­net wor­den, der mit 500 Euro dotiert ist. Sie stammt aus Hun­an (Chi­na) und ist Pro­mo­ti­ons­stu­den­tin am Insti­tut für Mas­siv­bau. Sisi Zhang wur­de von Prof. Dr.-Ing. Stef­fen Marx vom Insti­tut für Mas­siv­bau für die Aus­zeich­nung vor­ge­schla­gen. Sisi Zhang ist eine enga­gier­te und selb­stän­di­ge For­sche­rin mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Inter­es­se an ihrem For­schungs­ge­biet. Sie enga­giert sich zudem für die Ent­wick­lung der inter­na­tio­na­len Koope­ra­ti­on zwi­schen der Leib­niz Uni­ver­si­tät und ihrer Hei­mat­uni­ver­si­tät. Bereits im ers­ten Jahr ihres Auf­ent­hal­tes in Han­no­ver war sie sehr aktiv in der Bean­tra­gung und Durch­füh­rung des von der DFG geför­der­ten Sym­po­si­ums „Chi­na-Ger­ma­ny Forum on Deve­lop­ment and Chal­len­ges of High-speed Rail­way Brid­ges“ in Chang­s­ha ein­ge­bun­den. Dank ihrer Mit­wir­kung ist im ver­gan­ge­nen Jahr ein gemein­sa­mer For­schungs­an­trag ent­stan­den.

Die Ver­an­stal­tung wur­de durch Klän­ge einer Guzheng, einer art "chi­ne­si­schen Har­fe", berei­chert.

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